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Reisebericht Mallorca

Im September 2019 haben wir einen kurzen Urlaub auf Mallorca gemacht. Wir hatten nach unserer Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer, mit der AIDAnova, noch 6 Tage Zeit, in denen wir einen Strandurlaub in Cala Millor geplant hatten.

Nachdem man am Kreuzfahrthafen von Palma keinen Mietwagen bekommt, haben wir uns mit dem Taxi (für fast 40 Euro), zum Flughafen von Palma de Mallorca fahren lassen, wo wir für eine Woche spottbillig (knapp 60 Euro inklusive aller Versicherungen und Erstattung der Selbstbeteiligung) einen kleinen Mietwagen bekommen haben. Von dort aus ging es problemlos in ca. einer Stunde nach Cala Millor zum Hotel Hipotel Hipocampo Playa, am südlichen Ortsrand, direkt am Meer (nur durch die Promenade getrennt).

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Unser Doppelzimmer mit Balkon, seitlichem Meerblick und Poolblick hat uns gut gefallen, wobei mich vor allem die Walk-In Dusche mit dem starken Wasserdruck begeisterte. Nach einer ersten Erkundungstour ging es später zum Abendessen, welches wirklich an jedem Abend sehr gut war. Das Buffet bot eine große Auswahl, alles hat super geschmeckt und war auch sehr schön angerichtet.

Nach dem Abendessen folgte noch eine kurze Erkundungstour in die nähere Umgebung des Hotels, die uns dann doch noch bis ins Zentrum mit der Fußgängerzone führte, die zugleich auch die Einkaufsstraße und Kneipenstraße ist. Der erste Eindruck war wie erwartet sehr touristisch, aber so hatten wir das auch erwartet.

Am nächsten Tag folgte dann leider die erste Enttäuschung in unserem Mallorca Urlaub, denn nach dem ebenfalls sehr guten Frühstück, war der Strand von Cala Millor leider eine Enttäuschung. Von wegen feiner, flach abfallender Sandstrand. Den hatte sich das Meer bei mehreren Unwettern im Laufe des Jahres leider größtenteils zurückgeholt, so dass man schon genau hinschauen musste, wo man denn ins Meer gehen konnte.

  • Hotel Hipotel Hipocampo Playa

  • Hotel Hipotel Hipocampo Playa Doppelzimmer

  • Hotel Hipotel Hipocampo Playa-Poolblick & Meerblick

  • Hotel Hipotel Hipocampo Playa Meerblick & Allsun Borneo

  • Strand von Cala Millor

  • Strand von Cala Millor sehr felsig

  • Strand von Cala Millor

  • Strand von Cala Millor

  • Cala Millor Strand

  • Cala Millor Strand

  • Cafe del Sol, Cala Millor

  • Cala Millor: Abends an der Promenade

  • Cala Millor: Abends an der Promenade

  • Cala Millor: Abends in der Fußgängerzone im Zentrum

Der Strand war am Ufer meist von Felsen durchzogen und auch ein Strandspaziergang konnte unsere Begeisterung nicht steigern. So haben wir uns an den nächsten Tagen nur zeitweise am Strand aufgehalten und uns sonst tagsüber eher an den Pool gelegt, während wir abends entweder an der schönen (belebten und von Cafés gesäumten) und unendlich langen Strandpromenade entlang gelaufen sind. Ausführliche Infos über Cala Millor, wie wir den Ort einstufen und was er alles bietet, bekommt ihr noch in einem weiteren Bericht.

 

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Am dritten Tag haben wir schließlich einen größeren Ausflug gemacht. Mit dem Mietwagen ging es zunächst weiter in den Süden, in den Urlaubsort Cala d'Or. Dort wollten wir uns zunächst den Robinson Club Cala Serena anschauen, der sich am Ortsrand befindet. Da dieser jedoch wegen einer geschlossenen Veranstaltung nicht besucht werden konnte, haben wir uns nur den dazu gehörigen Strand angesehen, eine kleine, recht schmale Bucht mit Sandstrand.

Weiter ging es mit dem Auto ins Zentrum von Cala d'Or, wo wir dann entspannt durch die Gassen im Zentrum gebummelt sind. Das Zentrum bzw. die Altstadt von Cala d'Or ist sehr hübsch, da hier viele Häuser im Ibiza-Style gehalten sind. Es gibt viele Cafés, Restaurants und auch Geschäfte, so dass hier definitiv genug geboten ist. Allerdings gibt es keine Strandpromenade und die vorhandenen Strände, wie z. b. die Cala Gran, befinden sich in relativ schmalen Buchten. Das TUI Blue Hotel hat hier eine sehr gute Lage, direkt neben Strand und Zentrum, besser geht es nicht.

  • Cala d'Or Altstadt

  • Cala d'Or Cafeteria in der Altstadt

  • Cala d'Or Zentrum / Fußgängerzone

  • Cala d'Or Zentrum

  • Cala d'Or Geschäfte

  • Cala d'Or Restaurant Gusto

  • Cala d'Or Restaurant Los Amigos

  • Strand Cala Gran in Cala d'Or

  • Cala Gran in Cala d'Or

  • Cala Gran in Cala d'Or

  • Bucht Cala Gran - Hauptstrand von Cala d'Or

  • Cala Serena Strand beim Robinson Club

  • Cala Serena Strand beim Robinson Club

Weiter ging es zum nächsten Urlaubsort, Portocolom. dieser Ort hat uns leider sehr enttäuscht. Wenn man ein Boot hat ist es hier vielleicht ganz nett, aber abgesehen vom Hafen mit seinen vielen Liegeplätzen und ein paar teuren Cafés und Restaurants, haben wir hier eigentlich nichts Interessantes entdecken können. Strand? Zentrum? Promenade, naja. Das ist also kein typischer Urlaubsort.

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Also weiter nach Porto Cristo, den nächsten größeren Urlaubsort in Richtung Norden. Das war doch gleich wieder eine andere Welt. wir haben im Zentrum geparkt, wo es ein paar Restaurants, Cafés und Geschäfte gab. Dazu schlängelt sich die Bucht wie ein kleiner Fjord ins Land hinein und bietet viel Platz für kleine Yachten und Boote. Während es dort am Ende sogar noch eine kleine Promenade mit Restaurants gab, befand sich am Eingang der Bucht ein schöner Sandstrand. Eine hübsche Bucht mit Strand und Booten, ein kleines Zentrum; Porto Cristo hat uns schon wieder deutlich besser gefallen.

Obwohl wir in einem Restaurant eine Pause eingelegt hatten, machten wir uns schließlich auf den Rückweg und hoben uns unser nächstes Ziel für den nächsten Tag auf.

  • Porto Cristo Altstadt / Zentrum

  • Porto Cristo Strand

  • Porto Cristo Strand

  • Porto Cristo Hafen / Bootshafen

  • Porto Cristo Promenade Bootshafen

  • Porto Cristo Promenade Bootshafen / Hafen

  • Porto Cristo Bootshafen / Hafen

Am nächsten Tag machten wir uns dann in der Mittagspause auf den Weg ins ca. 2 km von Cala Millor entfernte Sa Coma. Auch dieser Urlaubsort ist sehr interessant und hat sein Vor- und Nachteile. Wir parkten am Ortsrand, kurz vor der Promenade und waren nach wenigen Schritten unmittelbar an einem karibisch wirkenden Sandstrand angekommen. Einfach traumhaft, der feine, flach abfallende Sandstrand, das blaue Wasser und am Rand der Bucht die bewaldete Küste. Ganz tolles Urlaubsfeeling kam da gleich auf.

 

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Auf der Promenade bummelten wir am Strand entlang und kamen ab und zu an einer Strandbar vorbei. Dann am Ende, folgt das große Hipotel Mediterraneo, direkt an der Prmenade, ehe sich dort noch ein paar Geschäfte anschließen, die sich bis in den Nachbarort fortsetzen. Da war es dann leider nicht mehr so schön, aber man konnte noch etwas laufen.

  • Sa Coma Strand

  • Sa Coma Strand mit Promenade

  • Strand Sa Coma

  • Sa Coma Strand mit Hotel Hipotel Mediterraneo

  • Sa Coma Strandpromenade

  • Hipotel Mediterraneo Sa Coma

  • Strandpromenade Sa Coma

  • Palmen zwischen Hotel Hipotel Mediterraneo und Meer

  • Sa Coma Geschäfte am südlichen Ortsende an der Promenade

  • Bucht von Sa Coma

  • Sa Coma

  • Sa Coma Geschäfte

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in die Geschäfte am Ortseingang, neben dem Burger King und in der Parallelstraße vom Strand. Dort tauchen dann, teils etwas verstreut, noch weitere Geschäfte, Restaurants und Hotels auf, die aber nicht ganz so optimal zum Strand liegen. Nach einem kurzen Besuch im Carrefour Supermarkt, machten wir uns schließlich auf den Weg zurück nach Cala Millor.

 

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Nach einem letzten Urlaubstag an Pool und Strand, hieß es schließlich Abschied nehmen. Da unser Flug erst gegen 18 Uhr ging, nutzten wir die Zeit nach dem Check-Out noch um im Geschäft von Jenny Delüx vorbeizuschauen, die man aus Goodbye Deutschland kennt. Sie und ihre Mitarbeiterin waren sehr nett und so wurden schnell noch ein paar T-Shirts gekauft.

Auf dem Weg zum Flughafen machten wir dann noch einen Abstecher an die Playa de Palma, um uns dort umzuschauen und nach ein paar ruhigen Hotels zu suchen, die trotzdem relativ zentral liegen. Allerdings war das bei dem schönen Wetter und dem Rückflug im Nacken dann doch nicht mehr so entspannend, denn schon nach kurzer Zeit war es einfach zu heiß, um in der prallen Sonne durch die Gegend zu laufen.

So fuhren wir dann zum Flughafen, gaben den Mietwagen ab und machten uns auf den Weg zum Ryanair Schalter, dann zur Sicherheitskontrolle und dann zum weit entfernten Gate, sodass wir, trotz früher Ankunft am Flughafen, dort kaum noch Zeit hatten uns in den Geschäften umzusehen. Die Preise für Essen und Getränke sind dort übrigens extrem überteuert, selbst für einen Flughafen.

Warum man bei Ryanair beim Boarding mit Priority dann allerdings 20 Minuten im Gang vor dem Flugzeug rumstehen muss, ohne Sitzgelegenheit, dass haben wir nicht verstanden. Ansonsten gab es allerdings keinen Probleme und wir hatten, trotz 3 Sitzreihen mehr im gleichen Flugzeugtyp, gefühlte 2-3 cm mehr Beinfreiheit, als auf dem Hinflug mit Eurowings. Lediglich, dass im Flugzeug fast keine Ansagen auf Deutsch stattfanden, war etwas ungewohnt.

 

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Tipps: Hier gibt es ausführliche Infos über den Flughafen von Mallorca. Infos über das aktuelle Wetter gibt es hier. Ausführliche Infos über die wichtigsten Urlaubsziele bzw. Urlaubsorte auf Mallorca habe ich auf www.urlaubsziele-mallorca.de veröffentlicht.

Fazit: Uns hat der Urlaub auf Mallorca sehr gut gefallen, auch wenn er mit 6 Tagen etwas kurz war. Der Touristenort Cala Millor war mit all seinen Vor- und Nachteilen im Prinzip genauso, wie wir erwartet hatten, abgesehen vom teilweise verschwundenen Sandstrand, der allerdings eines unserer Hauptkriterien war. Trotzdem würden wir wohl jederzeit wieder dorthin fahren, weil die Kombination aus Erholung und Unterhaltung einfach passt und die Promenade am Abend ideal zum spazieren gehen ist.

Die Orte Cala d'Or, Porto Cristo und Sa Coma haben uns auch gut gefallen, sind aber komplett anders, so dass hier sicher für jeden der passende Urlaubsort für ein oder zwei Wochen Urlaub dabei ist. Über andere Urlaubsorte, die wir in einem anderen Urlaub auch kurz erkundet haben, werde ich in einem anderen Reisebericht über Mallorca, ebenfalls noch berichten.

 

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