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Reiseberichte aus Spanien Frankreich & Italien auf der Lemonpage |
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Reisebericht französisches Baskenland/Aquitaine 2005Ausflug in die Pyrenäen nach St.-Jean-Pied-de-Port - Startpunkt des Jakobswegs und AscainNach unserem Aufenthalt in Biarritz ging es bereits am Vormittag weiter ins Hinterland und somit in die Ausläufer der Pyrenäen. Dabei mussten wir zunächst ein paar Kilometer in Richtung Bayonne fahren um dann von dort aus sozusagen immer geradeaus bequem den bekannten Pilgerort St.-Jean-Pied-de-Port zu erreichen an dem sich gleich drei (!) französische Routen des bekannten Jakobsweg kreuzen. Außerdem beginnt der eigentliche Jakobsweg erst hier in St. Jean Pied de Port. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch eine herrlich grüne Landschaft, die eigentlich mehr ans Allgäu oder an Österreich erinnerte. Auf dem Weg durch die Pyrénées-Atlantiques St.-Jean-Pied-de-Port selbst ist ein recht nettes, touristisches Örtchen, ist als Ausflugsziel aber eher ein "Kann" als ein "Muss". Der Ortskern wird noch von einer alten Stadtmauer umgeben und im Innern befinden sich vor allem einige Gässchen, die wir auf dem Weg zur Citadelle, oben auf dem Hügel passiert haben. Dabei gibt es natürlich genug Souvenirs zu kaufen, aber man sieht auch ein paar schöne alte Häuschen und kommt an der alten Kirche des Ortes vorbei. Außerdem passiert man dabei auch das Häuschen in dem man den ersten Stempel für seinen Jabosweg bekommt. Das wissen wir aber auch erst seit Hape Kerkeling den Jakobsweg auch beim Normalbürger bekannt gemacht hat :-) Verschiedene Gassen in St.-Jean-Pied-de-Port Blick von der Brücke vor der Kirche auf das Flüsschen Nive Nun ging es weiter in den inneren Ortskern und hoch zur Citadlle, einer ehemaligen Burg oder Festung. Fotos aus dem inneren Ortskern - Haus aus dem 16. Jahrhundert Citadelle (kann nicht besichtigt werden, beherbergt eine Schule) Schöne Aussicht von der äußeren Mauer der Citadelle Bergab zurück durch die Gassen Nachdem wir an diesem Tag ja noch einiges vor hatten (weitere Orte, Shopping und San Sebastián), ging es zurück zum Auto und wir machten uns auf den Weg nach Ascain. Dabei hatten wir dann auch keine Zeit mehr die interessanten Orte Esplette und Ainhoa zu besuchen, die ebenfalls an der Strecke lagen. Dorf in der Region Labourd Ascain gilt als ein typisches baskisches Dorf, das nur noch wenige Kilometer vom Meer entfernt im Pyrenäenvorland liegt. Im Zentrum des Ortes befindet sich hier der Fronton, das Spielfeld des baskischen Nationalsports Pelota. Hier gibt es einige schöne Häuser zu sehen, die alle diesen typischen baskischen Stil haben und von den baskischen Nationalfarben rot und grün geprägt werden. Zentrum von Ascain mit Fronton (Pelota-Feld) Haus und Restaurant mit "Biergarten" am Ortsausgang von Ascain Hinter der Plage du Port Vieux Fazit: Ein vor allem landschaftlich sehr schöner und interessanter Ausflug. Nur ca. 15 Minuten vom Meer kann man hier hübsche und landestypische Orte entdecken, die meist auch ziemlich gepflegt wirken und einer sehr grünen und hügeligen Landschaft liegen. Man sollte sich genug Zeit nehmen um auch die von uns aus Zeitgründen ausgelassenen Orte anzuschauen, denn wir sind ja noch weiter, zunächst nach St.-Jean-de-Luz gefahren. Hier direkt Frankreich Reisen buchen
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