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Urlaub Costa de la Luz - Reisebericht Costa de la Luz Reise

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Andalusien zog mich schon immer an, zum einen wegen der traumhaften Pferde, aber auch wegen der maurischen Vergangenheit. Also hieß das Reiseziel im Frühsommer 2008 Andalusien. Da meine Freundin für das Meer schwärmt, ich dem ja auch nicht abgeneigt bin, beschlossen wir, die Costa de la Luz, die „Küste des Lichts“, zu bereisen.

Der Ausgangspunkt unserer Reise war der Flughafen Jerez de la Frontera. Der relativ kleine Flughafen brachte uns gleich in die Region, die wir kennen lernen wollten. Mit dem Mietwagen ging es dann los. Wir hatten keine Zimmer in Hotels oder Pensionen gebucht, denn da Vorsaison war, hofften wir auf gute Chancen, auch ohne Buchung Unterkunft zu finden - dem war es dann auch so. Unsere Streckenplanung sah übrigens aus: Von Jerez über Sanlúcar de Barrameda nach Chipiona, von dort nach Rota und danach Cádiz und Concil de la Frontera, an der Küste weiter über El Palmar, Barbate, Vejer de la Frontera dann ins Landesinnere abbiegend, um über Arcos de la Frontera zurück nach Jerez zu gelangen.

Wir hatten 14 Tage für die Rundreise geplant und hätten dann noch viel länger bleiben mögen. Wir kamen nicht nur in Jerez an, sondern blieben hier auch gleich erst einmal 3 Tage „hängen“. Nicht nur, dass die Stadt unzählige architektonische Bauzeugen aus jener Zeit, da Christen und Mauren die Stadt umkämpften hat, hier ist auch die Königlich-Andalusische Reitschule zu Hause.

Nach einem ersten Stadtbummel machten wir uns auf den Weg ein Zimmerchen zu ergattern. Im „Al Andalus Jerez“ hatten wir Glück. Das 2-Sterne-Hotel mit knallroter Front und etwa 30 Zimmern genügte uns vollauf, alle Annehmlichkeiten für 3 Tage Aufenthalt waren vorhanden und der Preis hielt sich mit ca. 140 € für 3 Tage im Doppelzimmer im Rahmen. Ein wenig ärgerten wir uns über unsere „späte“ Anreise. Jährlich im Mai findet hier nämlich ein Reiter und Pferdefestival statt, währenddessen man die stolzen Tiere und deren Reiter in voller Pracht bewundern kann. Doch der Besuch der Reitschule entschädigte ein wenig. Hier finden neben Führungen durch Stallungen und Gelände, ein Museum ist der Reitschule ebenfalls angeschlossen, nämlich auch Vorführungen statt. Natürlich genossen wir auch den, eben aus dieser Stadt stammenden, berühmten Sherry.

Unser Weg führte uns von Jerez nach „Sanlucar de Barrameda“. Die Stadt ist noch ein richtiger Geheimtipp, denn hierher verschlägt es noch nicht all zu viele Touristen. Direkt an der Mündung des „Guadalquivir“ gelegen, begann hier so mancher bekannter Eroberer seine Reise in die unbekannte Welt. In einer kleinen Pension hatten wir auch hier wieder mit einem Doppelzimmer Glück. Wie schon gesagt, anspruchsvoll waren wir nicht, sauber und ordentlich sollte die Unterkunft sein und das war sie auch.

Am nächsten Morgen, starteten wir nach Chipiona. Hier ging es erst einmal an den Strand. „Küste des Lichtes“ – den Namen hat diese Landschaft am Atlantik nicht umsonst. Die Strände liegend gleißend weiß im Sonnenlicht und ob man will oder nicht – hier muss man einfach den Sand unter den bloßen Füßen spüren.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf nach „Rota“. Wer auf maurisch-spanischen Spuren wandeln möchte, ist hier genau richtig. Auch hier gibt es natürlich wieder Strand und Meer satt, aber auch in der Vorsaison schon mehr Touristen als in Sanlucar.

Und dann kam endlich Cadiz! Cadiz ist eben…naja…Cadiz. Hier stehen Palmen neben Laubbaumalleen, die Sonne wird von den weißen Wänden alter Häuser und Villen reflektiert und ein Spaziergang auf der Alamedas de Comillas, direkt am Atlantik, ist berauschend schön. Ganze 4 Tage blieben wir in Cadiz und die Stadt war jeden einzelnen und eigentlich noch mehr wert!

In Concil hielten wir uns, vor allem wieder einmal der Pferde wegen, gleich eine ganze Woche auf. Wir buchten auf einem kleinen Reiterhof ein und kamen so in den Genuss von Ausritten der besonderen Art. Die Zeit hier kostete den Aufenthalt in den anderen geplanten Städten und so fuhren wir dann direkt nach Jerez zurück, um unseren Abflug nicht zu verpassen. Aber – Andalusien – wir kommen wieder!

Danke für diesen Costa de la Luz Reisebericht, Etma

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