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Kanaren Kreuzfahrt mit der Aida: Reisebericht Teil 2Wir hatten zwei Tage Zeit um uns Madeira anzuschauen und legten erst in der folgenden Nacht nach Santa Cruz de la Palma ab. Zunächst marschierten wir etwas planlos die Straße entlang, bis wir uns über die viel befahrene Straße trauten. Dort tauchten wir in die hübsche Altstadt mit vielen Gebäuden im Kolonialstil ein. Auf dem Weg in die Altstadt stand plötzlich ein Schiff mitten auf einem Platz. Eine Tafel belehrte uns, dass dies Columbus´ Santa Maria sei - beziehungsweise deren Nachbau. Eigentlich ist im Schiffsrumpf ein Museum, das aber wegen Bauarbeiten gerade geschlossen war. Bei dem herrlichen Wetter währen wir vermutlich eh nicht im dunklen Schiffsbauch verschwunden. Wie an jedem Abend, legte unser Schiff just zum Sonnenuntergang ab: die perfekten Erinnerungsfotos. Unser Frühstück nahmen wir am nächsten Morgen mit Blick auf Fuerteventura zu uns. Dieses Frühstück war jedoch nicht so ausladend wie die letzten, denn die Insel zog mich einfach magisch an. Man riecht die nahe Sahara förmlich und Fuerteventura war für mich die schönste Insel unserer Reise. Wir verzichteten wie immer auf geführte Ausflüge, statt dessen setzten wir uns in Puerto del Rosario einfach in den nächsten Linienbus. Irgendwo zwischen dunklen Stränden und Sanddünen stiegen wir aus. Nach ein paar Dünen erreichten wir ein einsames Fischerdorf, wo wir in einer Hafenkneipe in der Sonne faulenzten. Später schlenderten wir durch die einsame, faszinierende Landschaft. Passend zu diesem traumhaften Tag, ließen wir den Abend in der Blu Lounge ausklingen. Eine Pianistin bildete den perfekten Background zu köstlichen Drinks und zum perfekten Abend auf einem Kreuzfahrtschiff. Von Fuerteventura nach Lanzarote ist es nur einen Katzensprung. Wie immer frühstückten wir auf dem Außendeck und hatten das erste 'Opfer' unserer Arrecife-Tour im Visier. Das Castillo de San José sollte die Arrecifer einst vor Piratenangriffen schützen, seinen Zweck musste es allerdings nie erfüllen und heute ist dort ein kleines, aber sehenswertes Museum für zeitgenössische Kunst untergebracht. Die Stadt selbst ist noch recht ursprünglich und die Gebäude in typisch kanarischem Baustil errichtet. Die Landschaft auf Lanzarote ist traumhaft, konnte mein Fuerteventura aber nicht toppen. Am nächsten Morgen wachten wir im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria auf. Auf die überfüllten Einkaufsstraßen der sehr lauten Stadt konnten wir verzichten und wir beschlossen wir einen Tag Strandurlaub einzulegen. Wir fanden auch recht schnell den Stadtstrand, hinter dem einige Meter höher eine nette Promenade verlief. Der schöne Sandstrand war vor allem von Einheimischen besucht und wenn wir etwas Trinken oder Essen wollten, brauchten wir uns nur einige Stufen höher in ein kleines Café zu setzen. Die Kanaren ohne mindestens einen Strandtag wäre pure Verschwendung gewesen. Mit unserer letzten AIDAblu-Route kehrten wir nach Teneriffa zurück. Unser Flugzeug ging erst am Abend und wir durften noch bis zum späten Nachmittag auf dem Schiff bleiben. Fast alle Passagiere waren bereits von Bord gegangen und die Reinigungskräfte gestatteten uns Einblick in die Suiten der AIDAblu – darin reisen die Leute mit den prall gefüllten Geldbörsen. Das mit der Generation 50+ hat sich übrigens nicht bestätigt, unsere Mitreisenden waren eine kunterbunt gemischte Gesellschaft. Die AIDAblu tat uns ein wenig leid, am nächsten Tag startete ihre letzte Reise als AIDAblu ins nasskalte Hamburg. Bevor das Schiff die AIDAblu wurde, war sie die Arosa - heute fährt sie unter dem Namen Ocean Village 2. Im Jahr 2010 soll eine neue AIDAblu vom Stapel laufen. Danke für diesen Reisebericht von der Kanaren Kreuzfahrt mit der Aida, Claudia Hier eine AIDA Kreuzfahrt buchen
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