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Wanderurlaub auf Korsika Teil 2

Fortsetzung Wanderurlaub Korsika: Den Donnerstag haben wir wieder früh begonnen, da bis 10 Uhr war es gar nicht so heiß. Unser erster Ziel war der Monte Senino. Er ist nur 618 m hoch, aber von seiner Halbinsel bietet er einen herrlichen Rundblick auf die Buchten von Porto und Girolata. Nach der Gipfelschokolade hatten wir noch den Punta Castellacciu vor uns. Der Weg ist mit Steinmännchen markiert, aber an manchen Stellen ist schwer zu finden. Es gibt Kraxeleien dabei, besonders viel mussten wir meistern, da wir den Weg mal verloren haben. Wir sind auf einem Vorgipfel gelandet, und mühsam den richtigen Weg gefunden. Gegen 14 Uhr haben wir 36ºC gemessen, wir konnten uns an den schwarzen Felsen kaum festhalten. Auf dem Gipfel haben wir uns auf der weißen Flagge eingetragen, vor uns waren erst vor mehreren Tagen welche da.

Die Calanche-Touren wollten wir nicht für das Wochenende lassen, da sie sehr beliebt sind. Am Freitag wieder früh haben wir den Spaziergang begonnen, der Weg zum Chateau Fort ist gut markiert, dauert etwa 20 Minuten, wenn man nicht ständig dem Gegenverkehr Weg geben soll. Den „Burg“ mit dem blauen Meer kann man am besten früh, noch fast alleine fotografieren. Die anderen drei Wege kann man auf einem Rundweg verbinden.

Da wir schon den Weg la Chataigneraie teilweise vom anderen Tour kannten, haben wir nur den Corniche-Weg und den Maultierweg gemacht. Mit etwas Fantasie werden die Felsen lebendig, mal ein Löwe schaut auf uns von oben, mal eine Schildkröte kriecht heraus. Von der Verkehrsstraße sieht man auch das Herz von Felsen (ein herzförmiges Loch). Man kommt zu Fuß fast schneller voran, als mit Auto. Die Straße ist oft nur einspurig und sehr kurvenreich. Aber wenn man Richtung Ajaccio weiterfahren möchte, muss man schon die Strecke mit Auto zurücklegen. Unter Cargese kehrt die Straße auf den Meeresufer zurück, man findet viele herrliche Strände mit weißem Sand.

Unsere letzte Wanderung in unserem Wanderurlaub auf Korsika war eine lange Rundwanderung. Das Auto haben wir in dem kleinen Dorf Ota gelassen, und nach kurzer Zeit wieder einen freiwilligen Begleiter bekommen. Der Hund hieß Lucy, und hat uns den Weg auf Capu San Petru gezeigt. Der Blick auf Porto interessierte ihr nicht, sie hat im Schatten auf uns gewartet. Die Kastanienwälder haben wir wieder mit ihr zusammen überquert. Den Weg auf die Capu di Larata hätten wir ohne Lucy sicherlich nicht gefunden, vor den Felsen hat sie sich hingelegt, und wieder abgewartet, bis wir vom Fels zurückgeklettert sind. Vom Capu di Larata sieht man den Capu Rosso und sogar Paglia Orba. Der Hund führte uns der Bergerie Larata vorbei, wo er als Bekannte begrüßt wurde. Trotzdem kam sie mit uns weiter, und zeigte die Quelle. Herrliches kaltes Wasser haben wir in die Flaschen gefüllt, und neben dem Becken, wo sich Lucy frisch gemacht hat, etwas gegessen. Natürlich haben wir unser Essen mit Lucy geteilt. Bei der Bergerie de Corgola hat uns Lucy verlassen, wahrscheinlich haben wir ihr Revier verlassen.

Der Weg im Loncatal zeigte ein neues Gesicht von der Umgebung. Um den Tal zu verlassen mussten wir zu einer Scharte hoch, und danach auf einer Serpentinstraße wieder unter. Die gesamte Strecke war etwas über 20 km, mit einer Höhenunterschied von 1100 m. Von Ota sind wir mit dem Auto zum Eingang der Spelunca Schlucht gefahren, um mindestens die Brücke und den kleinen Fluss zu sehen.

Die Woche war schnell vorbei, am Sonntag haben wir nur wenig Zeit gehabt, sind nach Calvi gefahren, haben ein paar Geschenke gekauft, und es ging schon wieder nach Wien los.

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Danke für den Reisebericht Eva

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