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Urlaub Korsika: Reisebericht von einem Wanderurlaub auf Korsika

Hier Frankreich Reisen z. B. als Urlaub Korsika buchen oder den Reisebericht Korsika lesen

Ende Juli 2008 haben wir zu zweit eine Woche im Korsika Urlaub verbracht. Wir haben einen Flug mit Unterkunft und Auto gebucht, so sind wir von Wien nach Calvi gestartet. Der Flug dauerte etwas länger als eine Stunde, also nach dem frühen Start konnten wir den ersten Tag richtig ausnutzen. Den Mietwagen haben wir am Flughafen abgeholt, in Calvi in einem Supermarkt U etwas zum Essen und Trinken besorgt, und sind kurz vor 10 schon losgefahren.

In Galéria haben wir gleich neben der Kirche geparkt. Der Weg im Rother Wanderführer ist perfekt beschrieben, wir haben unseren Ziel Capu Tondu, den Hausberg von Galéria in 3 Stunden erreicht. Es ist eine durchschnittliche Wanderung, an machen Stellen paar Kraxeleien. Vom Capu Tondu (839 m) hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Galéria. Die Straße von Galéria nach Porto ist ziemlich kurvenreich, aber in gutem Zustand. In Porto hatten wir Unterkunft im Hotel Eden Park. Das Hotel besteht aus Bungalows, die einfach, aber bequem eingerichtet sind. Den Pool haben wir nicht probiert, aber sah gut aus. Die Verpflegung war sehr schmackhaft.

Am Montag haben wir eine einfache Wanderung vorgeplant, wir sind mit dem Auto nach Piana gefahren, und zum Genuesenturm auf Capu Rosso gewandert. Die Strecke ist fast ohne Schatten, die rote Felsen waren richtig heiß, man muss wirklich genügend Wasser mitnehmen. Den Turm kann man frei besichtigen, beim klaren Wetter kann man die Felsen von Scandola sehen. Auf dem Rückweg haben wir einen vierbeinigen Begleiter bekommen, ein schwarzer Hund ist mit uns bis zum Auto mitgekommen. Da hat er sich über den Rest unseres Wassers gefreut. Es gibt einige Wanderungen, wo man Hunde trifft, die die Wanderer lange begleiten und manchmal auch führen. Sie sind friedlich, aber sie lassen sich nicht streicheln. Als Dankeschön nehmen sie etwas Wasser oder Speisereste gern entgegen.

Da wir nach den zwei heißen Tagen zu beginn unseres Korsika Urlaub etwas geschafft waren, haben wir uns unterwegs in Porto über die Schifffahrten erkundigt. Am nächsten Tag ging also mit einem kleinen Schiff (etwa 15 Personen am Board) los. Vom Hafen in Porto bis Capu Rosso haben wir die schon von oben bekannten Felsen von unten bewundert. Uns wurden kleine Höhlen gezeigt, in einige ist das Schiff sogar hereingefahren. Nach ca. 1,5 Stunden sind wir in Girolata angekommen. Das Dorf kann man nur mit Schiff oder zu Fuß erreichen. Von Girolata erstreckt sich das Naturreservat Scandola, das zum Welterbe gehört.

Scandola kann man nur vom Wasser kennenlernen, man darf nicht aussteigen. Dementsprechend ist der Schiffsverkehr ziemlich groß. Die Felsformationen in unvorstellbaren Farben kann man nicht beschreiben, die muss man einfach gesehen haben. In Porto sind wir gegen 14 Uhr angekommen, wir sind zum "Hausstrand" (ca. 3-4 km vom Hotel) zurückgefahren. Das Wasser ist recht warm, und schön klar, es lohnt sich Schnorchel mitzunehmen. Es gibt sogar einige Kletterstellen am Strand.

Nach dem Wassertag führte unser Weg am Mittwoch auf den Capu d‘Orto, in die Höhe von 1294 m. Der vom Rother empfohlene Weg ist ein Rundwanderweg über 6 Stunden. Wegen der Hitze sind wir früh gestartet, so standen wir kurz vor 11 schon auf dem Foce d‘Orto, auf dem Vorgipfel des Berges. Die Steinmännchen zeigen den Weg, aber man kann schnell die Markierung verlieren. Das Couloir, wo der Weg weiterführt, ist steil, man muss manchmal auch die Hände benutzen. Am Gipfel vom Capu d‘Orto haben wir unser Mittagessen gegessen, mit Blick auf Porto. Nirgendwo schmeckt ein einfaches Baguette mit Käse so gut, wie auf einem Gipfel. Auf dem Rückweg haben wir einige schöne Felsen von Calanche bewundert. Aber für Calanche haben wir einen extra Tag unseres Korsika Urlaub geplant.

Fortsetzung: Wanderurlaub Korsika: Reisebericht Teil 2

Danke für den Reisebericht über Korsika, Eva

Hier eine Frankreich Reise z. B. als Urlaub Korsika buchen

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