Reiseberichte Lemon

- Urlaub Spanien

- Urlaub Frankreich

- Urlaub Italien

- Urlaub Österreich

- Kurzurlaub Deutschland


Reiseberichte Gäste

Afrika

Amerika (USA)

- Grand Canyon Skywalk

- Urlaub Hawaii (Oahu)

- Urlaub Waikiki (Hawaii)

- Kalifornien Reise

- Las Vegas Reise

- New York Reise

Amerika Weitere

- Urlaub Barbados

- Urlaub Cancun

- Urlaub Kuba

- Urlaub Puerto Rico

- Quebec Reise

- Urlaub Venezuela

Asien

Europa

- Reiseberichte Deutschland

- Reiseberichte Frankreich

- Reiseberichte Griechenland

- Reiseberichte Italien

- Reiseberichte Spanien

- Reiseberichte Türkei


> Reisebericht schreiben


Service

- Impressum & Kontakt


Urlaub Venezuela - Reisebericht Venezuela Reise

Flugreisen für Urlaub in Venezuela buchen oder den Reisebericht Venezuela lesen

Vor einem Jahr hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen der Fakultät für Romanistik, zusammen mit anderen Studenten und Dozenten eine geführte Rundreise durch Venezuela zu machen. Die durchgeplante Tour sollte 12 Tage dauern und die wichtigsten Stationen des Landes beinhalten. Im bei uns noch recht kühlen März begaben wir uns mit dem Flieger ab Frankfurt/Main auf eine Reise in das ferne Venezuela. Dank meiner sehr guten Spanisch-Kenntnisse machte ich mir diesbezüglich eher weniger Sorgen. Etwas Kopfzerbrechen bereiteten mir die Armut sowie die Kriminalität, wovon ich in einschlägigen Reiseführern gelesen hatte.

Nach einem anstrengenden, fast halbtägigen Flug, kamen wir in der Hauptstadt Caracas an, wo wir die ersten zwei Tage verbringen sollten. Da es in Venezuela gerade hell geworden ist, sind wir nach dem Auspacken in einem Universitätswohnheim direkt mit einem gemieteten Reisebus in Richtung Strand gefahren, wo wir uns zunächst bis Mittag von den Strapazen des Fluges erholen konnten. Am Nachmittag stand eine Rundfahrt durch Caracas an, wobei wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie La Plaza Bolivar, historische Kirchenbauden oder auch beeindruckende Architektur erleben konnten. Am Abend gab es ein typisches Landesgericht: gerollte Maisfladen mit verschiedensten Fleischfüllungen, auch "Südamerikanischer Döner" genannt. Dazu servierte man uns traumhaft köstlichen Fruchtsaft, der frisch gepresst sehr erfrischen war.

Am zweiten Tag liefen wir hoch zum Hausberg "El Avila", wo ich eine wundervolle Aussicht über die Stadt genießen konnte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und mit ein paar Freunden wollte ich unbedingt die berüchtigte Shoppingpassage Centro Comercial Sambil, die größte Südamerikas, kennenlernen. Dabei war ich überrascht von den doch relativ hohen Preisen, verglichen mit dem dortigen Verdienst.
Nach einer nächtlichen Tour durch das bekannte Viertel "Las Mercedes", ging es bei uns am nächsten Morgen mit dem Bus weiter in Richtung Maracaibo, wo wir die am ersten Nachmittag die ansässige Universität besuchten und uns eine Vorlesung zur Kultur des Landes anhörten. Am Abend waren wir Teil einer einzigartigen Show der Eingeborenen, der Indigenas, welche mit Ihren Tänzen sehr beeindruckten.

Der nächste Tag führte uns zunächst zum Wallfahrtsort "La Chinita", einer antiken Kirche, um anschließend den Hafen der Stadt zu besuchen. Zum Abschluss des dortigen Aufenthaltes wurden wir auf eine Bootstour über den gleichnamigen See mitgenommen. Nach einem kräftigen Abendessen ging es mit dem Flieger weiter nach Merida, wo wir von einer schief geebneten Landebahn empfangen wurden. Von hier aus begann am nächsten Morgen eine dreitägige Wanderung auf den Berg "Pico Espejo". Übernachtet haben wir in kleinen Wanderunterkünften, während unser Gepäck gesondert Richtung Gipfel transportiert wurde.

Der achte Tag führte unsere kleine Expedition in den Süden des Landes, nach Gran Sabana, an der Grenze zu Brasilien. Auf der etwa 3-stündigen Fahrt zum Hochplateau durchquerten wir verschiedene Klimazonen und ich fühlte mich ein wenig, wie in eine vergangene Zeit zurückversetzt. Sehr beeindruckend wirkte die Kraft des Salto Angel, des höchsten Wasserfalls der Welt, welchen wir mit einer kleinen Maschine überflogen haben. Vollkommen beeindruckt von dieser Naturgewalt hieß es am nächsten Tag wieder einmal Kultur tanken und so führte uns die nächste Station in die Ciudad Guayana. Ein Tag stand uns zur eigenen Verfügung und natürlich führte uns dieser direkt an den Hafen der Stadt und später an den weniger schönen Strand. Abends erkundeten wir das verrückte Nachtleben in Venezuela erneut und sind wieder einmal auf große Herzlichkeit der Einheimischen gestoßen. Am zweiten Tag in der Ciudad Guayana erkundeten wir die kontrastreiche Innenstadt, wo historische Gebäude von neuen, modernen Hochhäusern abgelöst werden.

Am späten Nachmittag fuhren wir anschließend mit unserem Bus nach Valencia, um dort die beiden letzten Tage der Reise zu verbringen. Die reiche Historie der Stadt führte uns unter Anderem in die Museen "Museo de la Cultura", "Casa Paez" und "Museo de Arte e Historia". Nach einem Abendessen in unserem Hotel stand der Park "Negra Hipólita" auf dem Programm, wo eine landestypische Musikveranstaltung stattfand, der ich bis spät in die Nacht begeistert lauschte.

Am 11. Tag unserer Rundreise besichtigten wir die Stierkampfarena der Stadt, den Dom von Valencia sowie die beiden architektonisch bedeutsamen Straßen "Calle Alejo Zuloaga" und "Calle Los Lanzeros". Den Abend ließen wir in einer gemütlichen Bar in der Innenstadt ausklingen. Am nächsten Tag ging unser Flieger ab Caracas zurück nach Deutschland. Erschöpft und doch voller positiver Eindrücke kamen wir in Frankfurt an.

Danke für diesen Reisebericht über Venezuela, Linda

Hier Flugreisen für einen Urlaub in Venezuela buchen

***

 


Lemonpage.de: Reiseberichte - Urlaubsangebote - Billig Reisen buchen - Unterkunft buchen