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Urlaub Mauritius: Reisebericht Mauritius Reise

Hier Flugreisen für Urlaub auf Mauritus buchen oder den Reisebericht Mauritius lesen

Für ganz normale Leute wie wir es sind, ist der Flug ins Paradies nicht gerade ein Highlight. Wer sich keine First Class leisten kann oder möchte, sitzt bekanntermaßen recht eingeschränkt und die Flugdauer von elfeinhalb Stunden nach Mauritius kommt einem vor wie eine Ewigkeit. Unser hübsches vier Sterne Hotel Ambre in Belle Mare, liegt direkt am schneeweißen Strand des Indischen Ozean. Die Insel auf der wir unseren Mauritius Urlaub verbringen wird von den Einheimischen 'Ile Paradis' genannt – vollkommen zurecht. Ein Tipp: wer auf Mauritius die herrlichen Sonnenuntergänge bewundern möchte, der muss pünktlich zur Stelle sein. Die Insel liegt nur ungefähr drei Flugstunden unterhalb des Äquators und die Sonne verschwindet hier innerhalb von 20 Minuten im Meer.

Traumhafte Strände

Zum Akklimatisieren, schlendern wir hinüber zum türkisblau schimmernden Meer. Die vor den Küsten liegenden schützenden Riffe haben den Effekt, dass die Wellen zum Strand hin langsam auslaufen. Dadurch ist das schwimmen im Meer sehr entspannend und man kann sich wunderbar von der sanften Brandung treiben lassen. Die Landschaft ist atemberaubend und die Strände sollen auf der ganzen Insel so traumhaft sein, wie hier.

Mauritius erradeln
Wie die meisten Hotels, bietet auch das Ambra seinen Gästen einen kleinen Fahrradverleih. Wir wollen uns die nähere Umgebung anzuschaue und treten in die Pedale. Bald sehen wir einige der hübschen im Kolonialstil erbauten Herrenhäuser, die man überall auf der Insel verstreut findet. Sie könnten uns sicher viel von der wechselvollen Vergangenheit der Insel erzählen.

Wasser-Aktivitäten
Einige Gäste machen nur wegen der hervorragenden Reviere für Hochseefischer einen Mauritius Urlaub. Nur ein paar Kilometer von der Küste entfernt, fällt der Meeresboden extrem ab und die Hobby-Angler träumen davon einen Barrakuda, einen Hai oder einen Tunfisch an der Angel zu haben. Wir verzichten darauf, weil wir eh keine Ahnung vom Angeln haben. Wir sind jedoch ein wenig schnorchelerprobt und schließen uns einer geführten Gruppe an. Die Unterwasserwelt präsentiert sich in den buntesten Farben und in unbeschreiblichem Reichtum. Da wir die Pflanzen und Tiere nicht kennen, hat uns unser Schnorchel-Guide zuvor eingeschärft: nur anschauen, aber nicht anfassen – schließlich wissen wir nicht, welche Arten gefährlich ist. Da wir uns strikt an seine Worte halten, können wir die Welt unter der Wasseroberfläche in vollen Zügen genießen.

Was man unbedingt gesehen haben sollte
Die meisten Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Insel, sind auf jeden Fall zu empfehlen. Wir haben viel gesehen, was uns sonst sicher 'durch die Lappen' gegangen wäre. Wir schauen uns die berühmten Botanischen Gärten von Pamplemousses an und erleben dort jede Menge Orchideen. Vor allem die Riesenseerosen beeindrucken uns, die Blätter können einen Durchmesser von bis zu drei Metern erreichen und halten ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm aus. Sinken die Temperaturen auf weniger als 35 Grad Celsius, schrumpfen die Blätter und sind nur noch etwa halb so groß. Wir sehen auch Talipot-Palmen, von denen wir schon viel gehört haben. Diese Palme blüht alle 30 bis 80 Jahre, entwickelt dann Früchte und stirbt danach ab. Natürlich gibt es auch jede Menge Tiere in den Gärten, wie die bis zu 1,20 große Aldabra-Riesenlandschildkröten. Sie können mehr als 100 Jahre alt werden und 250 Kilogramm auf die Waage bringen.

Auch der Besuch der Tamarin Wasserfälle war ein einmaliges Erlebnis in unserem Mauritius Urlaub und ein Bad im kühlen Nass belohnt uns, für den etwas anstrengenden Weg zu den Fällen. Einen Pflichtbesuch statten wir natürlich auch der Seven-couloured earth bei Chamarel ab. Nicht weit entfernt vom berühmten Chamarel Wasserfall, faszinieren diese seltsamen Erdschichten die Menschen seit jeher. In der Abend- oder Morgensonne leuchtet die Erde in verschiedenen Farbtönen – von violett bis schwarz.

Im Casela Bird Park, zwischen Tamarin und Bambous gelegen, dürfen wir einen der seltensten Vogelarten der Welt bestaunen. Im Park bemüht man sich, die Mauritanische Rosa Taube vor der Ausrottung zu bewahren. Während der Führung erfahren wir auch einiges über den ausgestorbenen Dodo. Es gibt nicht viele Anhaltspunkte, wie dieser flugunfähige Vogel ausgesehen haben soll. Der Dodo führte einst ein sorgenfreies Leben auf der Insel, bis zur Besiedelung der Insel. Noch nicht einmal 100 Jahre nach der Entdeckung des Vogels, war er ausgerottet.

Fazit: Unser Aufenthalt war viel zu kurz, um alle Sehenswürdigkeiten der Insel zu entdecken. Ein Urlaub auf Mauritius wird uns immer wieder die lange Anreise wert sein.

Reisebericht Mauritius von Claudia

Hier Flugreisen für den Mauritius Urlaub buchen

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