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Freiberg (Erzgebirge); Fotos, Bilder, Reisebericht, Erfahrungsbericht, Infos, Freiberger DomVon Seiffen aus ging es also zurück nach Freiberg. Vor allem der Freiberger Dom sollte sehenswert sein, doch obwohl wir direkt am Schloss und nur wenige Meter vom Dom entfernt einen Parkplatz bekamen, folgte die Enttäuschung auf dem Fuße, der Dom war bereits seit 17 Uhr geschlossen.
Ein Dom der geschlossen ist? Sind die Tore des Herrn nicht immer geöffnet? Doch auch wenn sie geöffnet sind, dann kostet es Eintritt das Haus Gottes zu betreten? Okay, ich gebe zu, bei mir war es eher touristisches Bedauern als christliches, trotzdem waren wir alle überrascht, dass der Dom (schon) geschlossen war und ich wundere mich weiterhin darüber, dass dort Eintritt verlangt wird. Verständlich ist es zwar schon irgendwie, dass es nicht einfach ist einen Dom zu erhalten, aber trotzdem muss ich mich erst an den Gedanken gewöhnen, dass in Sachsen ein Gotteshaus, welches eine Sehenswürdigkeit darstellt auch ebenso behandelt wird. Vielleicht gibt es ja hier wie in manchen Innenstädten (Parken nur für Anwohner mit Parkausweis) auch einen speziellen Gläubigenausweis (Zugang für Anwohner jederzeit kostenlos mit Gläubigenausweis)? Ich nehme jetzt mal schon vorweg, dass dies nicht die einzige Kirche in Sachsen bleiben sollte die Eintritt verlangt, deshalb nehmt es bitte nicht persönlich liebe Freiberger :-)). Nun gut, da konnte man nun nichts machen und wir gingen weiter um den Freiberger Dom herum zum Untermarkt. Hier gab es einige schöne Straßencafés und man konnte sich mit Blick auf den Dom und das Stadt- und Bergbaumuseum von der Nachmittagssonne angenehm wärmen lassen.
Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg - Rathaus von Freiberg Wir gingen jedoch weiter und machten uns auf den Weg durch die Straßen und Gassen der hier schon ziemlich ruhigen Stadt bis hin zum Obermarkt mit dem Rathaus und dem großen Marktplatz mit einem (warum auch immer) verhüllten Denkmal. Nach einem kurzen Spaziergang weiter zum Stadtpark (?) sind wir dann wieder umgekehrt und haben uns im schönen Ratskeller von Freiberg, von der freundlichen und gut aufgelegten Bedienung ein leckeres Abendessen bringen lassen, ehe wir uns auf den Rückweg nach Hetzdorf ins Bergschlößchen machten und uns bereits auf den kommenden Tag mit dem Ausflug zur Bastei und ins Elbsandsteingebirge freuten.
Springbrunnen im Stadtpark Übrigens haben wir leider erst zu spät entdeckt, dass es hier ein absolut idyllisch liegendes Restaurant, direkt an einem Teich/See in Freiberg gibt, welches sich nur wenige Meter vom Schloß entfernt befindet und das man von der B173 gut sehen kann. In dieses schöne, neu wieder aufgebaute Restaurant, das Schwanenschlößchen, haben wir dann an den nächsten beiden Abenden jeweils einen Abstecher gemacht und uns herrlich bei einem guten Abendessen von der Spätsonne wärmen lassen.
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