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Altstadt Dresden Wochenende: Dresden Reise / Städtereise DresdenAm Pfingstsonntag von diesem Wochenende fuhren wir endlich nach Dresden um vor allem die Altstadt von Dresden mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Nachdem wir im Parkhaus Semperoper eingecheckt hatten (1,80 Euro pro Stunde; maximal 9 Euro pro Tag), erreichten wir nach wenigen Minuten den Eingang der Semperoper, die Innen sehr prachtvoll ausgestattet sein soll. Leider ist die Besichtigung scheinbar nur im Rahmen von 45-Minütigen Führungen möglich und die letzte Führung hatte um 10 Uhr begonnen.
Semperoper am Theaterplatz
Residenzschloß
Schlossturm
Da das Dresdner Schloss (Residenzschloss) innen bzw. der Innenhof scheinbar gerade umgebaut oder renoviert wird und nur Teile davon wie der Grüne Salon zu besichtigen waren, gingen wir direkt weiter durch die Altstadt von Dresden zum Dresdner Zwinger. Vor allem der Innenhof des Zwinger zieht die Besucher in Scharen an und man ist beeindruckt von der Anlage, die von historischen Mauern umgeben ist. Ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan befindet sich an einem der Ausgänge und irgendwie haben wir es versäumt den zum Zwinger gehörenden Park zu besuchen oder auf die Balustrade zu gehen um von dort in den Hof zu blicken. Trotzdem war der Zwinger auf jeden Fall sehenswert. Hier gibt es weitere Fotos vom Zwinger.
Zwinger am Theaterplatz Nun war aber erstmal eine Pause angesagt. Da eine Stadtrundfahrt auf einem Dampfschiff bereits unterwegs war und die Nächste erst später starten würde (1,5 Stunden lang), haben wir diese Variante gestrichen. Im Italienischen Dorf, nahe der Augustusbrücke, setzen wir uns stattdessen in ein Café um den Blick auf die Elbe zu geniessen. Doch irgendwie konnte von geniessen nicht wirklich die Rede sein, denn hier führt eine stark befahrene Straße zwischen Elbe und der Altstadt hindurch und selbst an einem Feiertag kann man hier nicht von Ruhe reden.
Dampfschiff mit Augustusbrücke die Altstadt und Neustadt verbindet
Dampfschiff auf der Elbe Egal, Hauptsache etwas gestärkt und ausgeruht und gleich weiter zur Brühlschen Terrasse. Doch auch hier war nicht nur das erwartete bunte Treiben der zahlreichen Touristen, sondern auch der Verkehrslärm geboten, so dass wir eigentlich schon etwas enttäuscht waren. Natürlich gab es hier viele Cafés, man konnte hier etwas flanieren und hat Blick auf die Elbe mit den dort ankernden Dampfschiffen, sowie auf die zahlreichen historischen Gebäude am Rand der Terrasse, aber irgendwie hatte ich mir hier doch wesentlich mehr Flair erwartet.
Brühlsche Terrasse
Brühlsche Terrasse
Anlegestelle der Dampfschiffe unterhalb der Brühlschen Terrasse
Fußgängerzone mit Blick zur Frauenkirche - Albertinum Weiter ging es dann noch zur Synagoge, doch die ist von Außen nicht gerade ein optischer Leckerbissen, denn es handelt sich dabei um einen relativ schmucklosen, modernen Klotz, den man wohl nicht unbedingt gesehen haben muss. Nachdem wir uns nun langsam auf den Rückweg in Richtung Frauenkirche machten und dabei noch die schönen Gebäude der Hochschule für Bildende Künste und den Coselpalais passierten, beschlossen wir unserem Schönwettermotto treu zu bleiben und hier heute nichts mehr zu besichtigen, obwohl es natürlich noch vieles zu sehen gegeben hätte. Dabei kamen wir noch an einer langen Wand vorbei , der Fassade des Stallhofs zur Augustusstraße hin, auf der auf 102m Länge zahlreiche Herrscher von Sachsen abgebildet sind. Der sog. Fürstenzug wurde auf Porzellanfliesen gemalt.
Hochschule für Bildende Künste und Coselpalais - Fürstenzug Lediglich ein Foto der "Tabakmoschee", die heute ein Café beherbergt haben wir noch aufgenommen, ehe wir uns auf den Weg nach Meißen machten, welches nicht nur für sein Porzellan weltberühmt ist, sondern noch mehr zu bieten haben soll.
Tabakmoschee Dresden hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und ist auf jeden Fall jederzeit wieder einen Besuch wert, denn an einem Tag kann man unmöglich alles in Ruhe anschauen was diese Stadt zu bieten hat. Nicht mal wenn man die vielen Museen komplett weglässt. Vielleicht hätten wir ja auch während unserer Dresden Reise eine richtige Stadtrundfahrt machen sollen, denn das geht per Bus, Dampfschiff, Fahrrad, Kutsche oder mit verschiedenen anderen Transportmöglichkeiten.
Stadtrundfahrten mit Pferdekutsche oder Stretchtrabi
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