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Ausflüge auf Gran Canaria: Reisebericht Inselzentrum und Norden - Infos sowie Fotos / Bilder

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Beim ersten unserer großen Ausflüge auf Gran Canaria fuhren wir die typische Route durch die Inselmitte (Inselzentrum), wobei man nach ca. 15 Minuten Fahrzeit bergauf einen herrlichen Blick in die Schlucht von Fataga hat. Es erinnert einen hier etwas an den Grand Canyon, auch wenn die Schlucht nicht ganz so tief ist. In die andere Richtung hat man einen schönen Blick zurück nach Maspalomas.

Weiter ging es mit einem kurzen Zwischenstopp in Fataga, das zwar von außerhalb hübsch anzusehen ist, aber im Ort selbst nicht besonders interessant wirkte. Also sind wir nach ein paar Minuten umherlaufen wieder eingestiegen und weiter in Richtung Tejeda gefahren. Immer weiter bergauf ging es teils zwischen mächtigen Felswänden und später dann vorbei an den markanten Felsen Roque Bentaiga und Roque Nublo im Zentrum der Insel, wo sich uns plötzlich auch der Blick auf den Pico del Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa eröffnete.

Canyon Fataga

Canyon auf dem Weg von Playa del Inglés nach Fataga

In Tejeda sind wir dann im Schritttempo durch das Ortszentrum gefahren, hätten aber wohl lieber dort anhalten sollen als oben am Cruz de Tejeda, denn von dort aus hat man eigentlich gar keine so gute Aussicht, es sei den man klettert etwas an den Hügeln herum. Christine hat sich dann von einem Einheimischen überreden lassen sich auf den Esel zu setzen und dieser hat dann eine ganze Runde mit ihr gedreht, wofür sie ihm dann auch etwas Geld in die Hand gedrückt hat.

Außerdem gibt es dort oben mehrere Souvenirstände, teils mit kanarischen Produkten, sowie einige Restaurants und einen Parador, ein stilvolles zum Hotel umgebautes, historisches Gebäude, auf dessen Terrasse wir dann etwas getrunken haben.

Weiter ging es in den Inselnorden, aber das war leider ein großer Fehler. Wir sind bergab direkt in eine dicke Wolkensuppe gefahren, die überhaupt nicht mehr aufhören wollte. Zeitweise musste ich Licht einschalten so schlecht war die Sicht und von Sonne war überhaupt nichts mehr zu sehen. Obwohl wir eigentlich in der Stadt Teror mit ihrem lt. Reiseführer schönen Stadtzentrum anhalten wollten, haben wir bei diesem Wetter verzichtet.

Nach einer Stunde Fahrt durch dichte Wolken haben wir uns schließlich den kürzesten Weg zur Autobahn gesucht und sind zurück in den Süden gefahren, wo wir noch ein paar schöne, sonnige Stunden am Strand verbringen konnten. Mehr vom Inselnorden wollten wir auf einem unserer nächsten Ausflüge entdecken.

Ausflug in den Norden am Sonntag

Da Christine den zweiten unserer Ausflüge unbedingt noch während unseres Aufenthalts im ersten Hotel machen wollte, war dies unsere letzte Chance und so kam es wie befürchtet. Wir fuhren auf der Autobahn in Richtung Las Palmas und nördlich des Flughafens hatte sich der Himmel größtenteils zugezogen.

Viele Wolken und nur selten ein Sonnenstrahl gaben uns keine Gelegenheit die Wildheit der Nordküste intensiver wahrzunehmen. Auch hier, nachdem wir Las Palmas passiert hatten, war die Landschaft noch ziemlich öde und wenig einladend. Einzig die kräftige Brandung und ein paar Bananenplantagen sorgten auf unserer Fahrt für Abwechslung, die uns zunächst zum Cenobio de Valerón führte. Dies ist eine Höhle mit 298 Nischen und Kammern die vermutlich schon von den Ureinwohnern dort in den Tuffstein gegraben wurden. Als wir jedoch die Höhle erreichten begann es zu regnen und so fuhren wir weiter, in der Hoffnung auf besseres Wetter in anderen Orten.

Wir erreichten als nächstes das Tal von Agaete, das wohl fruchtbarste Tal auf Gran Canaria, aber auch hier konnte man deutlich sehen, dass es ein langer Sommer gewesen sein muss, denn so grün wie auf den Postkarten war das Tal leider nicht. Wir fuhren bis tief bzw. hoch in das Tal hinein, dass natürlich trotzdem deutlich grüner war als der Inselnorden und es hörte sogar auf zu regnen.

Schließlich kehrten wir um (das Tal ist eine Sackgasse) und fuhren weiter nach Puerto de las Nieves, den Küstenort der vor allem durch den Dedo de Dios (Finger Gottes) bekannt ist, eine Felsnadel die 2005 von einem Hurrikan abgerissen wurde. Allerdings war der Ort völlig überlaufen, vermutlich mit Sonntagsausflüglern aus Las Palmas und der Regen setzte ebenfalls wieder ein. Auf einen Regenspaziergang hatten wir allerdings gar keine Lust.

Schließlich beschlossen wir den Ausflug abzubrechen und machten uns auf dem schnelleren Weg über die Autobahn zurück auf den Heimweg. Unterwegs machten wir noch einen Stopp in einem schönen Einkaufszentrum bei Telde um uns zu stärken, ehe wir den Rest unseres letzten Urlaubstags am Strand und am Pool in San Agustín verbrachten. Ausflüge lohnen sich einfach besser bei Sonnenschein und sicher auch im Winter und Frühjahr, wenn die Insel wieder grüner ist.

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Weitere und größere Fotos gibt es unter Fotos Gran Canaria


Fataga

Fataga


Roque Bentaiga

Roque Bentaiga


Tejeda

Tejeda


Cruz de Tejeda

Cruz de Tejeda


 

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