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Urlaub Cote d'Azur: Reisebericht Côte d'Azur, Fotos/Bilder & Infos

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Urlaub Cote d'Azur - Les Issambres

Christine und ich hatten im September 2001 über ADAC Reisen 2 Wochen in der Pierre & Vacances Anlage "Les Hameau des Issambres" gebucht. Nach ca. 12 Stunden Anreise über eine in der Schweiz teils sehr schlecht ausgebaute Strecke erreichten wir endlich unser Ziel.

Zwischeninfo: Da der Reisebericht des Côte d'Azur - Urlaubs mit mehr als 40 Bildern/Fotos doch etwas zu groß geworden wäre, habe ich die Ausflüge nach Monaco und St. Tropez getrennt, so daß es jetzt drei Reiseberichte gibt.

Die sehr schön gelegene Anlage befindet sich im hügeligen Massiv des Maures ca. 3 km vom Meer entfernt und liegt in einer herrlichen Panoramalage. Der Ort Les Issambres liegt direkt am Meer ca. 25 km nörd(/öst)lich von St. Tropez und 15 km süd(/west)lich von Frejus. Zur Autobahn und zum nächsten großen Einkaufszentrum (Carrefour) waren es ca. 15-20 min.

An der Küstenstraße ist das vorwärtskommen meist recht schleppend, da es dort einfach fast immer ziemlich voll ist. Deshalb habe wir falls möglich lieber die kostenpflichtige Autobahn genommen um irgendwo hinzukommen.

Les Issambres selbst ist sehr klein und abends fast völlig ausgestorben. Die Strände dort in der Nähe sind meist recht klein und ein Gemisch aus feinem Sand bis hin zu größeren Steinen.

Ein richtiges Strandfeeling, wie in Spanien kommt da natürlich nicht auf, aber da wir eigentlich auch viel von der Gegend sehen wollten, haben wir das bewußt in Kauf genommen.

Cannes

Nach unserem separat beschriebenen Ausflug nach Monaco führte unsere zweite Tour nach Cannes. Das Wetter war an diesem Tag etwas durchwachsen, weshalb wohl besonders viel Verkehr herrschte. Nach ca. 45 min Anreise benötigten wir in Cannes (70.000 Einwohner) nochmals mehr als 45 min bis wir endlich einen Parkplatz in einem Parkhaus nahe der Croisette gefunden hatten. Am Hafen war gerade irgendeine Messe oder so, denn es war alles abgesperrt und gegen Eintritt hätte man sich irgendwelchen Bootszubehör oder so anschauen können.

Früher war mir nie bewußt, daß Cannes eigentlich eine ziemlich große Stadt ist doch bei dem Trubel der dort herrschte, wurde einem das schnell bewußt. Die teuren Privatstrände an der berühmten Strandpromenade Croisette, waren aufgrund des Wetters leer und so waren die Menschen eher auf den Straßen unterwegs. Es gibt auch einige freie Strände in Cannes, doch auch dort war noch nicht viel los. Es ist schon interessant sich die Nobelhotels dort anzuschauen, die Croisette entlang zu schlendern oder durch die Haupteinkaufsstraße zu laufen. Dennoch ist Cannes eher eine Stadt, als ein Erholungsort für Touristen. So richtig entspannen kann man sich dort im Zentrum wohl kaum, denn dafür ist dort zu viel los (z.B. Tagestouristen). Etwas ruhiger ist es im Stadtteil La Bocca, wo man auch etwas Strand hat. Auch hier lautet mein Fazit: Cannes ist sicher einen Besuch wert, aber wer Ausflüge dorthin macht, dem reicht einmal. Wenn man dort wohnt kann man aber sicher noch ein paar schöne Winkel dort entdecken, die dem Tagestouri verborgen bleiben.

Unsere danach folgenden Ausflüge nach St. Tropez findet ihr in einem eigenen Bericht.

Le Grand Cañon du Verdon

Zu dieser beeindruckenden Schlucht führte uns unser nächster Ausflug. Im Landesinneren gelegen ist der Grand Cañon nur über Landstraßen zu erreichen. Wir entschieden uns die südliche Bergstraße zu befahren (Corniche Sublime), um die teils atemberaubenden Ausblicke der bis zu 700 m senkrecht abfallenden Schlucht zu erleben. Es gibt zahlreiche Haltepunkte an der Strecke, an denen man anhalten kann um einen Blick hinunter auf den scheinbar ruhig dahinfließenden Verdon zu werfen. Es boten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke in die tiefe Schlucht, so daß ich immer wieder Fotos gemacht habe.

Unterwegs haben wir dann auch noch eine Brücke passiert, von der Bungeejumping gemacht wurde. Die höchste Bungeejumpingbrücke Europas konnte man für ca. 190 DM per Gummiseil in Richtung Fluß verlassen. Irgendwann gelangten wir dann an das Ende, bzw. den Anfang des Cañons, da wir ja "flußaufwärts" gefahren waren.

Dieser Ausflug war wirklich lohnenswert und außerdem war dort auch nicht so viel los wie an der Küste, was das Vorankommen sehr angenehm machte.

Was es sonst noch gab

1. Das hübsche Dorf Grimaud, zwischen St. Maxime und St. Tropez, wenige Kilometer abseits vom Meer gelegen, welches wir erst abends besuchten, und wieder schnell wieder verließen, weil es bereits zu dunkel zum Besichtigen wurde.

2. Port Grimaud, der dazugehörige Hafen mit hübschen Häusern, den wir allerdings auch nur für etwa 15 min besichtigten, da es schon ziemlich spät war.

3. Antibes, die Stadt mit 40.000 Einwohnern, die zwischen Cannes und Nizza liegt hat eine hübsche Altstadt und mit den Nachbarorten Golfe-Juan und Juan-les-Pins zwei Vollblutbadeorte mit schönen Stränden vor der Tür. Außerdem hat man vom dortigen Cap d'Antibes eine schöne Sicht auf die Baie des Anges vor Nizza. Leider muß man sich von der Autobahn ziemlich müh- und langsam bis ans Meer schleppen, da auch hier einfach zu viel los ist.

4. Nach Nizza und in die Parfumstadt Grasse haben wir es aus Zeitgründen leider ebenso nicht mehr geschafft, wie in das Esterel-Massif und das Massif des Maures.

5. Unser Ausflug in die hübschen Bergdörfer hinter Nizza und Monaco fiel leider ebenso ins Wasser, wie die Besichtigungen von Roquebrune und Menton, die wir im einsetzenden Regen besuchten und von denen wir uns deshalb kein richtiges Bild machen konnten.

Fazit: 1. Die Côte d'Azur ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man hat Probleme sich aus den vielen interessanten Zielen die vermeintlich schönsten herauszusuchen. Für einen reinen Strandurlaub ist die Gegend eigentlich zu schade, aber eine Kombination von Strand und Besichtigungsurlaub ist durchaus möglich. Es gibt wirklich landschaftlich und kulturell genug zu sehen.

2. Das Autofahren ist nicht immer ein Vergnügen, da es wegen der vielen Stadtbewohner in Verbindung mit den Touristen eigentlich fast immer sehr voll ist (vor allem am Meer), was viel Zeit und Geduld erfordert.

3. Das Essen ist nicht gerade billig und auch die Lebensmittel sind teurer als in Deutschland. Diese kauft man relativ günstig in den großen Supermärkten von Intermarche, Geant oder vor allem natürlich Carrefour.

4. Über das Nachtleben kann ich leider nichts sagen, denn da wir etwas abseits gewohnt haben, wissen wir nicht, ob es da etwas gab. Les Issambres ist jedenfalls sehr klein, aber in St. Maxime könnte man schon etwas finden.

5. Achtung: Im Süden der Côte d'Azur kann es zu plötzlich auftretenden stürmischen Winden kommen. Der sogenannte Mistral kommt vom Land, aus der Provence, kann relativ plötzlich innerhalb von ca. 1 Stunde auftreten und z.T. mehrere Tage und Nächte andauern. Wir durften diese Erfahrung in unserer Anlage zweimal machen. Dieser Sturm ist so stark, das einem das ständige laute "Rauschen" der Bäume und Blätter mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen kann; ganz davon abgesehen, daß da in Bezug auf Strand- oder Poolbesuch auch nichts geht.

Au revoir, Côte d'Azur ... in ein paar Jahren ... es gibt noch viel zu entdecken!!!

Weitere Fotos, gibt es unter Monaco Fotos

Blick vom Col de Bougnon

La Croisette in Cannes

Preistafel Strandbenutzung

Strand von Cannes

Gasse in Cannes

Brücke im Cañon du Verdon

Stausee nahe des Cañon

Port Grimaud