|
Da mittlerweile
sogar der Costa Dorada / Costa Daurada Reisebericht zu groß geworden ist, habe ich
mittlerweile drei Reiseberichte daraus gemacht. Hier geht es um den Reisebericht Samà-Park und
Tortosa. Außerdem gbt es noch einen reisebericht über
Urlaub in Salou.
Sama Park bei
Montbrío
Der Samà
Park ist ein echter Geheimtipp. Der ist so geheim, dass eigentlich kaum ein
Tourist je von ihm erfahren würde, wenn ich hier nichts über ihn schreiben
würde. Er liegt zwischen Cambrils und Montbrió und ist eigentlich nicht zu
finden, wenn man nicht weiß, dass er da sein muss. Es gibt selbst am
entscheidenden Kreisverkehr, nur wenige Meter vom Eingang entfernt keinen
Hinweis darauf, dass sich hier der Park befindet. Allerdings befindet sich dort
ein Turm, der am Eck eines scheinbar eingezäunten Parkgeländes steht. Dort muss
man rechts abbiegen und nach wenigen Metern ist man da und kann sich auf einen
womöglich fast leeren Parkplatz stellen.
Wenn man dann
den Park (ohne Eingangsschild "Samà Park" oder so) zögernd betreten hat, darf
man im ersten links stehenden Haus erstmal 2,50 Euro Eintritt bezahlen und
bekommt dafür ein Faltblatt mit einem Übersichtsplan des Parks auf deutsch. Von
da an merkt man dann, dass man sich in einer Oase der Ruhe und Entspannung
befindet. Selbst das sehr laute Zirpen einer dort heimischen Grillenart, kann
die dortige entspannende Atmosphäre nicht stören. Der Park umgibt ein altes
Gutshaus, hinter dem wir zunächst auf eine große Vase (oder so etwas) stießen.
Vase im Samà
Park

Sah
wirklich sehr interessant aus dieses Stück. Weiter ging es dann in den linken
hinteren Teil des Parks zu zwei kleinen Aussichtstürmen, von denen der Hintere
der war, welchen man von der Straße aus sehen konnte.
Turm im
Samà Park

Von dort
aus hat man einen schönen Überblick über die Umgebung und einen Teil des Parks

Auf
unserem weiteren Weg umrundeten wir dann das Gutshaus, wobei wir auf den einen
oder anderen Pfau stießen.

Dieser
schien das Haus von hinten zu bewachen, denn er wich während unseres Aufenthalts
nicht von der Veranda.
Das
Gutshaus von Hinten

Weiter
ging es dann in Gesellschaft von weniger als einem Dutzend Touristen (im
gesamten Park) zu einem künstlich angelegten Gewässer. Mittendrin befand sich
eine Grotte unter einem Felsen, den man auch besteigen konnte.


Nachdem
wir dort wieder heruntergestiegen waren, folgten wir dem Gewässer in ans andere
Ende des Parks. Dort gab es dann noch eine kleine Grotte mit einem kleinen
Wasserfall.

Das
mussten wir uns natürlich näher anschauen

Dann habe
ich auch noch den (R)Ausblick getestet

Auf
unserem Rückweg zum Ausgang haben wir dann noch einmal den vorderen Teil des
Gewässers von der andren Seite aus passiert.

Fazit:
Eine Oase der Ruhe nur wenige Kilometer vom hektischen Trubel in Salou und
Cambrils entfernt. Wer mobil ist und einmal etwas anderes sehen will, der sollte
sich diesen kurzen Ausflug unbedingt gönnen, denn schließlich hat man ja
Urlaub!!!
Ausflug
nach Tortosa
Irgendwie lag
ich da immer schief. Wenn ich von Salou aus die Autobahn nach Süden gefahren bin
und irgendwann den das Ebrodelta erreicht hatte, war ich immer der Meinung, dass
die dort liegende Stadt Tortosa sein muss. Irrtum!!! Ein Blick auf die
Straßenkarte ließ erkennen, dass es nach Tortosa von der Mündung des Ebro noch
ca. 35 km sind.
Nachdem es dort
eine Burg geben sollte und wir gerade Zeit für einen Halbtagesausflug hatten,
machten wir uns auf den Weg nach Tortosa. Wenn man von Salou aus dorthin fährt
dürfte man ca. eine Stunde brauchen (Autobahn). Von Peñiscola aus war es
ungefähr genauso weit. Dort angekommen suchten wir nach dem Stadtzentrum bzw.
irgendeinem Schild, welches (auf katalanisch) auf eine Altstadt hinweisen würde.
"Ciutat vella" oder so war dann irgendwann zu lesen und dort angekommen parkten
wir oberhalb des Flussufers. Neugierig geworden waren wir auf ein großes Gebäude,
welches wie ein Einkaufszentrum oder zumindest eine Ladenpassage aussah.
Letztlich stellte sich heraus, dass es sich um eine schöne Markthalle handelte.
Markthalle
von
Tortosa

Von dort
aus gingen wir durch die Gassen der unteren Altstadt, welche angenehm kühl
waren. In den alten Gebäuden links und rechts der Fußgängerzone, befand sich
eine Vielzahl von modernen Geschäften und kleinen Boutiquen, was einen
interessanten Gegensatz darstellte. Da wir ja eigentlich auf der Suche nach
einer Burg waren, haben wir uns umgeschaut, wo es nach oben gehen könnte und
sind dann ein paar alten Stufen gefolgt, die uns auf einen Hügel hinaufführten.
Dort angekommen, stand ein Gebäude, dessen Funktion wir zunächst nicht erkennen
konnten. nach wenigen Minuten stellten wir jedoch fest, dass es sich um ein
Krankenhaus handeln musste. Als wir dann am Krankenhaus vorbeischlenderten
entdeckte ich plötzlich ein Gebäude, das eher wie ein Kloster aussah und nicht
wie eine Burg. Wie ich inzwischen nachgelesen habe, handelt es sich hierbei um
den Bischofspalast von Tortosa.
Bischofspalast von Tortosa

Mir gefiel
dieser Anblick, wobei ich es auch faszinierend fand, dass der ganze Berg von
Mauerresten übersäht war, was man auf dem Bild auch teilweise erkennen kann.
Außerdem bot sich von hier oben eine herrliche Aussicht über die Stadt.
Blick auf
Tortosa

Nachdem
ich zur wartenden Christine zurückgekehrt war, gingen wir zur anderen Seite des
Krankenhauses und entdeckten dort endlich die so lang gesuchte Burg, die sogar
noch recht gut in Schuss zu sein schien. In ihr befindet sich ein Parador
(staatlich gefördertes Hotel).
Burg "San
Juan" von Tortosa

Außerdem
konnten wir dort auch die gesamte Altstadt überblicken bis ins Ebrotal
Tortosa mit
Kathedrale (?) und Ebro

Nachdem
wir das alles gesehen hatten, hätten wir uns ja eigentlich auf den Weg machen
können um uns Burg und Bischofssitz anzuschauen, aber aus irgendeinem Grund haben wir
das dann nicht getan. Der Bischofssitz soll übrigens einen schönen Innenhof
haben, den man besichtigen kann. Ich nehme an, es hing mit den schlechten Erfahrungen aus
dem Vorjahr zusammen, als wir in Sagunt und Vilafamés Burgen aufsuchten, welche
zwar von Außen schön, im Innern jedoch völlig leer und enttäuschend waren. Auf
jeden Fall wäre es zur Burg ein umständlicher Weg zurück zum Auto gewesen und
dann eine mühsame Suche nach der Straße zur Burg. Das Kloster wäre auch von dort
oben erreichbar gewesen.
Fazit:
Obwohl es bei diesem Krankenhaus in Tortosa irgendwie etwas seltsam war, fand
ich die Stadt eigentlich ziemlich interessant. Christine hat sich dort irgendwie unwohl gefühlt, vielleicht, weil
man den Eindruck hatte als einziger Tourist dort zu sein.
Ende!!! Stand
15.07.03
Falls ihr
Urlaub in
Katalonien
machen
wollt,
besucht
doch mein
Online-Reisebüro
unter
Reisen
buchen,
Flugreisen oder
Busreisen oder klickt für passende Angebote auf:
Urlaub Costa Dorada
Endlich gibt es je
einen
außergewöhnlichen Reiseführer von der Costa
Dorada (Daurada)
& von
Tarragona!
Der dort lebende
Nordspanienexperte Jürgen Enders hat sein Insiderwissen in 2 Büchern anschaulich
veröffentlicht.
|