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Urlaub Costa Brava: Reisebericht Katalonien / Costa Brava - Fotos / Bilder & Infos, Urlaubsorte und Ausflugsziele

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Durch meine diversen Aufenthalte in Lloret de Mar (06/89,06/93,06/95), Ampuriabrava (06/99) und L'Estartit (09/99), hatte ich genügend Zeit mir das nördliche Katalonien (s. weitere Reiseberichte) und die "Wilde Küste" etwas anzuschauen.

Inzwischen war ich noch weitere 3 Mal an der Costa Brava im Urlaub (Rosas/St. Margarita, Playa d'Aro, Calella de Palafrugell). Einige weitere Reiseberichte werden deshalb noch folgen, aber vor allem habe ich eine neue Costa Brava Webseite mit vielen neuen Digitalfotos und zahlreichen Infos erstellt. Einen Link findet ihr ganz unten.

Inzwischen gibt es auch zahlreiche Flüge an die Costa Brava und das nicht nur über "den Umweg" Barcelona, sondern direkt nach Girona zum dortigen Airport.

Urlaub in Lloret de Mar

Fangen wir mit Lloret de Mar an. Lloret ist ein Ort für junge Leute. Sex und saufen, deshalb kommen viele Urlauber hierher, den meisten geht es jedoch einfach nur darum Spaß zu haben. Discos gibt es genug und je später der Abend, desto größer die Partystimmung. Vor allem viele deutsche und holländische Touristen bevölkern Ort und Strand  und sorgen dafür das immer was los ist.

Lloret ist nicht unbedingt der sehenswerteste Ort der Costa Brava, hat sich aber in den letzten Jahren doch eher zum Positiven verändert. Man bemüht sich offensichtlich das Ortsbild zu verschönern.

Der grobkörnige (noch angenehme) Strand ist zwar relativ sauber, in der Hochsaison jedoch viel zu klein. Evtl. kann man auf den Strand vom Ortsteil Fanals ausweichen, jedoch fallen beide Strände steil ins Meer ab.

Als regelmäßiger "Juniurlauber" hatte ich leider ständig das Problem relativ leerer Discos. Zu empfehlen war damals höchstens das Moef-Ga-GA, eine relativ kleine Disco, die aber ab spätestens 1 Uhr angenehm gefüllt war.

Die Musik war damals immer sehr aktuell ('93 Eurodance und '95 House) und an schönen Frauen hat es auch nie gemangelt. Natürlich ändert es sich von Jahr zu Jahr welche Locations IN sind und natürlich ist in der Hocsaison auch überall was los.

Kurzausflüge in Katalonien mit Costa Brava

Blanes - Botanischer Garten: Zunächst bietet sich das nahegelegene Blanes an, wo man unbedingt den Botanischen Garten besuchen sollte. Seine schöne Lage mit herrlicher Aussicht aufs Meer und die vielfältige Blütenpracht sind ein angenehmer Kontrast zu dem ständigen Anblick der Bettenburgen. Er befindet sich oberhlab von Blanes auf einem Hügel.

Tossa de Mar und Küstenstraße: Einer der schöneren Orte der Costa Brava ist Tossa de Mar. Ein gemütlicher Bummel durch die hübschen Gassen der Altstadt und das "erklimmen" des Hügels mit den überresten der Burg sind ebenso zu empfehlen, wie eine Fahrt auf der Küstenstraße nördlich von Tossa de Mar nach Sant Feliú de Guixols, wo man zahlreiche Aussichtspunkte entdeckt an denen man einen schönen Blick auf die rauhe Küste hat.

Nur eine halbe Stunde von Lloret de Mar entfernt und im Hinterland der Costa Brava gelegen, beginnt die Sierra de Montseny (Serra del Montseny). Natürlich kann man einfach nur um den 1700 m hohen Montseny herumfahren, aber wer die Landschaft so richtig kennenlernen möchte, hat auch die Möglichkeit z.T. über Stock und Stein (bzw. durch Schlaglöcher) zu fahren und vielleicht sogar irgendwann die Radarstation des spanischen Militärs zu erreichen. Unterwegs gibt es viel Landschaft und viel grün zu sehen und es ist einfach nur entspannend hier gemütlich auf kleineren Landstraßen durch die Gegend zu fahren und vielleicht in dem einen oder anderen Ort anzuhalten.

Im Norden Kataloniens gibt es noch zahlreiche interessante Ausflugsziele. Hier einige von mir besuchte Beispiele. Die Klosterruine von Sant Pere de Rodes die mich vor allem durch ihren Anblick und ihre gute Lage beeindruckt hat. Im Inneren des Klosters ist es allerdings nicht sehr interessant. Es gibt dort fast nichts anzusehen. Man kann höchstens den Blick von der Terrasse des kleinen Restaurants genießen. Es ist ratsam einen Tag mit guter Fernsicht zu wählen, da man sonst nicht in den Genuß des Blickes auf die Bucht von Port de la Selva, die Bucht von Rosas (nur vom Castell aus) und die nahegelegenen Pyrenäen kommt. Den besten Ausblick hat man von der oberhalb des Klosters gelegenen Burgruine des Castell de San Salvador, welches man in ca. 30 min. zügigem Bergaufklettern über Stock und Stein erreicht.

Cadaqués, die Heimat von Salvador Dalí ist die weiße Perle der Costa Brava. Das schönste weiße Dorf der Costa Brava verdankt seine Ursprünglichkeit vor allem seinem unattraktiven Kiesstrand. Dadurch wurde der Ort nicht durch Hotel und Appartementanlagen verschandelt und konnte sich sein mediterranes Ambiente erhalten. Hier findet man noch hübsche, schmale Gassen und sucht vergeblich nach Bettenburgen und "Sauftouristen".

Wer schon auf dem Weg nach Cadaqués ist, der nutzt vielleicht auch die Gelegenheit zum Cabo de Creus weiterzufahren, dem nordöstlichsten Punkt Spaniens, wo man sich die rauhe Küste etwas genauer ansehen kann. ansonsten läßt es sich hier vor allem gut wandern, wenn man zerklüftete Felsen gerne erforscht.

Ein Ausflugsziel, welches sich vor allem bei schlechtem Wetter anbietet ist das Dalí-Museum in Figueres(Figueras). Das Museum ist einfach klasse. Keine langweiligen Kunstwerke oder Ausstellungsstücke, wie man es vielleicht aus dem einen oder anderen Museum gewohnt ist, sondern unzählige interessante Bilder und Ausstellungsstücke. Hier werden kleine und große Kinder bestens unterhalten. Ein Museum zum amüsieren, staunen und nachdenken. Allerdings mit ca. 10 Euro Eintritt inzwischen recht teuer.

Tipp: Wie wäre es mit einem Ausflug nach Girona? Infos über die Stadt bietet diese Seite.

Wer von Lloret de Mar aus auf eine Tour nach Andorra geht, der sollte genug Zeit einplanen. Ich wurde auf meinen Touren immer von meinem Kumpel und wichtigstem Miturlauber Ralf begleitet und so machten wir uns eines Tages auf den Weg nach Andorra. Wir sind damals auf der N152 über Vic nach Ripoll gefahren. Dann sind wir weiter auf der N152 und der N260 nach Andorra gefahren. Die Fahrt hat zwar relativ lange gedauert, aber das lag auch daran, daß wir aufgrund der schönen Landschaft ständig angehalten haben um Fotos zu machen, zu filmen, oder einfach nur die saftig grüne Landschaft zu genießen. Wenn man Berge von ein bis über zweitausend Meter um sich herum hat, könnte man fast vergessen, daß es nur ein bis zwei Stunden zum Meer sind. Nachdem wir nun endlich doch noch in Andorra angekommen waren, ging es weiter nach Andorra-Stadt. einen Parkplatz gesucht und einen Stadtbummel gemacht. Damals (1993) gab es noch zollfreien Einkauf und marrokanische Händler in Andorra, bei denen man Elektrogeräte nach harten Verhandlungen scheinbar günstig kaufen konnte; ähnlich wie auf den Kanaren (mein Gameboy war jedenfalls günstig). Schön ist das Stadtzentrum allerdings nicht unbedingt.

Man sollte dann vielleicht eher in die Umgebung der Stadt fahren um die ursprünglichen Dörfer mitten zwischen den Zwei- und Zweieinhalbtausendern aufzuspüren. Wir sind dann jedenfalls in Richtung Frankreich weitergefahren. Auf 2.600 m Höhe haben wir dann noch einen kurzen Blick (mit und ohne Kamera) auf die umliegenden Berge geworfen und sind dann auf der französischen Seite die Pyrenäen heruntergefahren. Die Rückfahrt hat dann nocheinmal sehr lange gedauert, wir wurden jedoch auch hier durch einige sehenswerte Anblicke für unsere Anstrengungen entschädigt.

Übrigens, Wanderfreunden empfehle ich diese Seite: Wandern und Trekking in den Pyrenäen Spaniens

Olot - Banyoles: An eine nicht allzu lange Tour über Olot kann ich mich noch erinnern. Wir sind damals von Olot weiter nordöstlich nach Castellfollit de la Roca gefahren. Der Anblick des Ortes hat schon was. Von hier aus ging es dann weiter nach Besalú. Ein richtig schöner altertümlicher Ort, mit alten Häusern und kühlen engen Gassen in denen es sich angenehm etwas bummeln läßt. Danach kann man noch eine runde um den "Silbersee" bei Banyoles drehen, auf dem die olympischen Ruderwettkämpfe stattgefunden haben. Ende!!

Ampuriabrava ist ein künstlicher, jedoch mit vielen sehr schönen Kanälen angelegter Urlaubsort mit einem feinsandigen und flach abfallenden Sandstrand. Dieser liegt mit einem schönen Blick auf die Küste von Rosas recht schön, solange man sich an dessen Ende auf Höhe des Hotels Xons Playa nicht vom Wasser wegdreht. Dann sieht man nämlich drei tolle Hochhausklötze, die einfach schrecklich aussehen und bis zu 19 Stockwerke haben. Aus diesem Grund sollte auch jeder der das Hotel Xons Playa bucht auf ein Zimmer mit Meerblick bestehen, denn sonst hat er "Hochhausblick". Christine und ich waren eine Woche im Juni dort, bevor die Saison losging. Dem entsprechend war in dem Ort auch noch total tote Hose. Obwohl wir das am Strand als angenehm empfanden, ließ das Nachtleben doch sehr zu wünschen übrig. Leider sind Strandpromenade und "Ausgeh-Straße" ca. 200 m versetzt angelegt, so daß die Stimmung sich nicht untereinander ausbreiten kann. Außerdem waren zu diesem Zeitpunkt zwar viel kleine Kneipen und Disco-Pubs geöffnet und spielten gute Musik, aber leider waren diese alle bis auf je 2-5 Personen leer; sogar um Mitternacht. Lediglich Hotel-Animationen und 2 Karaoke-Bars hatten ein paar Gäste mehr. Wie ein Blick ins Internet zeigt, ist seitdem aber mehr los und am Strand sind die vorderen Reihen ständig ausgebucht.

L'Estartit hat mich nicht gerade umgehauen. Die Lage ist für Ausflüge schon nicht optimal, da man sich am Meer in einer Sackgasse befindet und es doch einige Zeit dauert, bis man andere Ausflugsziele erreicht oder gar auf die Autobahn kommt. Der Ort selbst hat einen relativ schönen breiten und flach abfallenden Sandstrand. Leider sind die Parkplätze am Strand auf Sand, wodurch das saubere Bild des Strands etwas unsauber wirkt, da der festgefahrene Sand dort einfach dreckig aussieht. Schön ist aber vor allem abends der Bereich am Hafen, mit Promenade, vielen Restaurants und Cafés und der schönen Fußgängerzone. Nicht zu empfehlen ist das Hotel Nereida, welches am Ortseingang liegt und außer schlechtem Essen auch 24 Stunden Straßenlärm bietet.

So, das waren ein paar Eindrücke der Gegend zwischen der französischen Grenze und Barcelona. Solltet ihr bei eurer PKW-Anreise etwas mehr zeit haben, so könnt ihr ab Perpignan auch von der Autobahn abbiegen und über die Küstenserpentinen von Port Vendres über Portbou fahren. Dort kann man einheimischen Wein direkt an der Straße kaufen und hat mal eine interessantere Strecke als sonst zu sehen. Allerdings dauert es schon etwas, bis man Llanca erreicht.

Meine Erfahrungen aus unserem Urlaub in Calella de Palafrugell im Juni 2007 habe ich bisher nicht als Reisebericht, aber mit vielen persönlichen Infos auf www.calella-de-palafrugell.com veröffentlicht.

Mehr & größere Fotos: Costa Brava Fotos

Bucht bei Lloret de Mar

St. Pere de Rodes

El Port de la Selva

Cadaqués

Dalí Museum in Figueras

Auf dem Weg nach Andorra

Auf dem Weg nach Andorra

Castellfollit de la Roca

Besalú

Strand von Ampuriabrava

Kanal in Ampuriabrava

Sa Tuna (bei Begur)

Sa Riera (bei Begur)