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Nun ja, ein
Reisebericht wäre sicher zuviel gesagt, aber einen Abstecher nach
Carcassonne haben Christine und ich, schon gemacht und aufgrund der
Schönheit des Ortes gehören die Fotos unbedingt in einen meiner
Reiseberichte. Carcassonne liegt
in Südfrankreich im Languedoc Roussillion, unweit der Pyrenäen und ca. 75
km von Toulouse entfernt. Auf unserer Fahrt in den Urlaub nach
Peñiscola/Spanien hatten wir in Narbonne zwischenübernachtet. Da es von
dort aus nur ca. 30 Minuten nach Carcassonne sind und wir bereits um 6:30
Uhr wach waren, haben wir uns diesen Ausflug gegönnt und waren bereits
gegen 8:30 Uhr in Carcassonne. Auf der Suche nach der sagenhaften Burg
sind wir erstmal daran vorbeigefahren, ins Stadtzentrum, und hatten
plötzlich den imposanten Anblick der Burganlage im Rückspiegel hinter uns.
Der Anblick war so beeindruckend, dass ich zuerst sofort einige Fotos
machen musste.
Blick auf La Cité de
Carcassonne von jenseits des Flusses

Zoom
auf die eigentliche Burg, das Château Comtal

Nachdem wir festgestellt
hatten, dass es von unserem Parkplatz aus noch ziemlich weit zur Burg sein
musste, haben wir uns mit dem Auto auf den Weg gemacht und sind den
Hinweisschildern in Richtung La Cité gefolgt. Aufgrund der frühen
Uhrzeit haben wir dann dort auch noch einen kostenlosen Parkplatz
bekommen, von dem aus wir dann zum Burgtor gingen.
Mauerringe vor den Toren von La Cité

Das
Burgtor bzw. Außentor von La Cité

Irgendwann haben wir dann
auch begriffen, dass es sich nicht nur einfach um eine Burg handelt,
sondern um die Altstadt, die von zwei Mauerringen umgeben ist und eine
u.a. eine Burg (Château Comtal) und eine große Kirche (Basilika
Saint-Nazaire) enthält.
Blick
auf La Cité de Carcassonne

Blick
zwischen die Mauerringe

Zu so früher Stunde (ca.
9 Uhr) war angenehmerweise noch nicht viel los und auch die
unvermeidlichen Geschäfte, Souvenirläden, Cafés und Restaurants begannen
gerade erst nach und nach aufzumachen.
Lemon
in einer noch wenig besuchten Gasse

Besonders
aufgefallen sind und dabei eine hübsche Pizzeria ...

ein
sehr einladendes Geschäft für Plätzchen, Kekse und weitere Süßigkeiten ...


...
sowie ein Künstlerrestaurant voller Bilder.

Die
eigentlich Burg und die Basilika haben wir von innen nicht gesehen, weil
die Burg scheinbar noch geschlossen war.
Basilika und Burgtürme des Château Comtal

Nach einem ausgiebigen Rundgang haben wir dann diese schöne Gasse passiert ...

...ehe wir
auf diesen schönen Platz kamen. Der ganze Platz wirkt wie ein großer
Innenhof und war wie ein einziges großes Straßenrestaurant bzw. wie ein
Biergarten gestaltet. Hier lässt es sich nach einem Bummel durch La Cité
de Carcassonne mit Sicherheit angenehm entspannen.

Fazit:
Carcassonne ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es empfiehlt sich jedoch
nicht unbedingt in der Hochsaison mittags bzw nachmittags dorthin zu
fahren, da es dann sicher ein großes Gedränge in den Gassen geben wird.
Auf jeden Fall sollte man sich genügend Zeit nehmen um alles in Ruhe
anzuschauen. Man erreicht Carcassonne von Narbonne auf der A9 kommend
durch Abbiegen bei "Narbonne Sud" auf die A61 in Richtung Toulouse oder
die entsprechende Bundesstraße ab Narbonne nach ca. 30 bzw. 45 Minuten
(ca. 50 km). Dort angekommen sollte man den Hinweisschildern zur La
Cité folgen.
Ende!!!
Stand 05.07.2003
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Übrigens,
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